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Andere Darstellungen / Epochen

Statuten

  des Vereins „Austrian Napoleonic Society“ , kurz ANS   (Österreichische Napoleonische Gesellschaft)

 

§ 1 Name und Sitz des Verein

„Austrian Napoleonic Society“ (Österreichische Napoleonische Gesellschaft)

Der Sitz des Vereines ist Wien.

 

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein beschäftigt sich mit der Erforschung und historisch korrekten Darstellung des Lebens in der Napoleonischen Zeit (1792 – 1815) und der würdigen Pflege der Tradition vor allem der österr. k.k. Armee als Vorläufer des Österreichischen Bundesheeres. Der Verein steht in weltweiter Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten. Der Verein ist unpolitisch und berechtigt, Fahnen und Waffen (§ 35 Abs. 2 Z 3 WaffG) zu führen. Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die bedeutendeRolle Österreichs (insbesondere Wiens) und seiner Armee in der Napoleonischen Zeit hervorzuheben und einem breiten Publikum näher zu bringen.

 

§ 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

  • a)  die Einhebung von Mitgliedsbeiträgen
  • b)  die Abhaltung öffentlicher Veranstaltungen
  • c)  die Annahme von Spenden, Legaten und sonstigen Zuwendungen

 

§ 4 Arten der Mitgliedschaft

  • a)  aktive Mitglieder: physische Personen beiderlei Geschlechts, die das 14. Lebensjahr               vollendet und konkrete Darstellungsfunktionen haben.
  • b)  fördernde Mitglieder: Personen, die keine konkrete Darstellungsfunktionen haben, doch den        Verein durch finanzielle Zuwendungen unterstützen.
  • c)  Ehrenmitglieder: physische Personen, die unabhängig davon, ob sie konkrete                      Darstellungsfunktionen haben, für besondere Leistungen jedweder Art geehrt werden.              Diese Mitglieder sind von der Leistung eines Mitgliedsbeitrages befreit.

          Aktive und fördernde Mitglieder zahlen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag, dessen Höhe von der            Generalversammlung festgelegt wird.

 

  • § 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied hat das Recht, alle Einrichtungen des Vereins in Anspruch zu nehmen und an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Bei Versammlungen haben aktive Mitglieder Sitz-, Mitsprache-, Stimm- und aktives und passives Wahlrecht.

Fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder haben Sitzrecht. Ausgenommen hiervon sind Sitzungen des Vorstandes und vom Vorstand und Präsidenten einberufene Klausuren.

Jedes Mitglied hat die Pflicht den Zweck des Vereins nach Kräften zu fördern, jedes dem Verein abträgliche Verhalten zu unterlassen sowie sich nach dem internen Verhaltenskodex zu richten. Der interne Ehren- und Verhaltenskodex wird durch den Vorstand beschlossen und durch den Präsidenten sanktioniert.

Um Interessenkonflikte zu vermeiden, ist die weitere Mitgliedschaft in einem Verein mit Sitz in Österreich, der sich ebenfalls mit der Darstellung und Erforschung der Napoleonischen Epoche auseinandersetzt, untersagt.

Bei Zuwiderhandeln kann der Ausschluß durch den Vorstand erfolgen. Übergangsfristen können vom Präsidenten genehmigt werden, dürfen aber nicht länger als sechs Monate betragen.

Aktiven Mitgliedern ist es weiters untersagt, nach Ende ihrer Mitgliedschaft als Darsteller der in der ANS dargestellten Einheiten aufzutreten
.

§ 6  Beginn und Ende der Mitgliedschaft

Über die Aufnahme von aktiven und fördernden Mitgliedern entscheidet der Präsident nach Rücksprache mit dem Vorstand, die von Ehrenmitgliedern der Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt mit Annahme der Beitrittserklärung durch den Präsidenten. Innerhalb einer sechsmonatiger Probezeit kann ein Ausschluß aus dem Verein ohne Angabe von Gründen vom Präsidenten nach Rücksprache mit dem Verein ausgesprochen werden.

Die Mitgliedschaft endet:

  • a) durch den Tod eines Mitgliedes
  • b) den freiwilligen Austritt . Dieser muß bis zum 30. November des Kalenderjahres schriftlich           dem Verein zugestellt werden (dieser kann nur angenommen werden, wenn keinerlei                  Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein bestehen)
  • c) durch den Ausschluß:                                                                      aa) dieser erfolgt automatisch, wenn das Mitglied seinen Mitgliedsbeitrag nach Fälligkeit                (31. Jänner) länger als zwei Monate nicht bezahlt hat.                                        bb) durch Beschluß des Vorstandes, wenn das Mitglied vereinsschädigendes Verhalten an den          Tag gelegt hat. Für den Beschluß ist eine einfache Mehrheit ausreichend

 

§ 7  Organe des Vereins:

Organe des Vereins sind:

  • a) die Generalversammlung,
  • b) der Vorstand,
  • c) die Rechnungsprüfer und
  • d) das Schiedsgericht.

 

§ 8  Die Generalversammlung

Alle dem Verein angehörenden Mitglieder bilden die Generalversammlung.

Die Ordentliche Generalversammlung tritt jährlich im I. Quartal zusammen.

Außerordentliche Generalversammlungen können binnen vier Wochen einberufen werden durch:

  • a) Beschluß des Vorstandes (einfache Mehrheit )
  • b) Spruch des Präsidenten
  • c) der ordentlichen Generalversammlung
  • d) auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens einem Viertel der stimmberechtigten             Mitglieder
  • e) auf Verlangen der Rechnungsprüfer

Sowohl zu den ordentlichen wie auch den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuladen. Die Einberufung erfolgt durch den Präsidenten. Die Generalversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Statutenänderungen und die Auflösung des Vereins erfordern eine Mehrheit von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder und eine ausdrückliche Ankündigung in der Tagesordnung.

Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

Die Beschlußfähigkeit ist gegeben, wenn zum angegebenen Zeitpunkt die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Ist zum angegebenen Zeitpunkt die Beschlußfähigkeit nicht gegeben, so findet eine halbe Stunde später eine weitere Generalversammlung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig ist. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, in dessen Verhinderung die Vizepräsidenten.Wenn auch diese verhindert sind, so obliegt der Vorsitz dem Schriftführer. Jedes aktive Mitglied hat eine Stimme.

 

§ 9  Die Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

  • a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses.
  • b) Wahl, Bestellung und Enthebung des Vorstandes und der Rechnungsprüfer für jeweils vier Jahre.
  • c) Entlastung des Vorstandes
  • d) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages für aktive und fördernde Mitglieder.
  • e) Beschlußfassung über Statutenänderung und die freiwillige Auflösung des Vereins.
  • f) Beratung und Beschlußfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.
  • g) Abstimmung über Investitionen für den Verein

 

§ 10  Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

  • a)  dem Präsidenten,
  • b)  dem Vizepräsidenten,
  • c)  dem Kassier und
  • d)  dem Schriftführer.

Der Vorstand wird alle vier Jahre von der Generalversammlung gewählt. Ihm sind alle jene Angelegenheiten vorbehalten, die von der Generalversammlung keinem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

Die Entscheidung über notwendige Anschaffungen für den Verein obliegt bis 800 Euro (sog. Handkassa) dem Vorstand, über 800 Euro der Generalversammlung (einfache Mehrheit). Spätestens bei der nächsten Generalversammlung ist ein Rechenschaftsbericht über die Gebarung der sog. Handkassa offen vorzulegen. Die Gebarung der Handkassa obliegt dem Kassier.

Bei der jährlichen Generalversammlung ist über die notwendigen Investitionen (über 800 Euro) für den Verein abzustimmen (einfache Mehrheit).

Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.

Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist binnen vier Wochen eine außerordentliche Generalversammlung zum Zwecke der Neubesetzung des freien Postens einzuberufen.

Bis zur Neubesetzung haben die verbleibenden Vorstandsmitglieder diesen Posten durch ein aktives Mitglied zu besetzen. Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären.

 

§ 11  Aufgaben der Vorstandsmitglieder

  • a) Der Präsident leitet den Verein und vertritt ihn nach außen. Er beruft die Generalversammlung bzw. Vorstandssitzungen ein und steht diesen vor. Allgemeine Schriftstücke werden vom Präsidenten (bei dessen Verhinderung durch die Vizepräsidenten), Schriftstücke in Geldangelegenheiten vom Präsidenten (bei dessen Verhinderung durch die Vizepräsidenten) und Kassier unterzeichnet.
  • b) Der Vizepräsident unterstützt den Präsidenten bei seiner Tätigkeit. Nach Absprache mit dem   Präsidenten obliegt Ihnen bei Bedarf seine Vertretung.    
                                         
  • c) Der Kassier verwaltet das finanzielle Vereinsvermögen nach kaufmännischen Grundsätzen. Er hat  im I. Quartal eines jeden Jahres einen Jahresabschluß des vorangegangenen Jahres zu erstellen  und bei der jährlichen Generalversammlung vorzulegen. Dieser wird von den Rechnungsprüfer       kontrolliert und vom Präsidenten gegengezeichnet.                                              
  • d) Der Schriftführer führt bei allen Versammlungen ein Protokoll. Weiters obliegt ihm die             Archivierung aller Schriftstücke.

 

§ 12  Rechnungsprüfer

Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und Überprüfung des Rechnungs- abschlusses. Sie haben der Generalversammlung hierüber zu berichten.

 

§ 13 Schiedsgericht

Bei Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis haben beide Streitteile das Recht ein Schiedsgericht anzurufen. Hierzu benennt jeder Streitteil zwei Mitglieder seines Vertrauens.

Diese vier Personen wählen durch Mehrheit eine 5ten Unparteiischen aus dem Kreise des Vereins, der dem Schiedsgericht vorsteht. 

Das Schiedsgericht trifft seine Entscheidungen mit einfacher Stimmenmehrheit vereinsintern endgültig.

 

§ 14  Auflösung des Vereins:

Die Generalversammlung kann die Auflösung des Vereins (2/3 Mehrheit) beschließen.

Das Vereinsvermögens soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt.

Der letzte Vereinspräsident hat die freiwillige Auflösung binnen zwei Wochen nach Beschlußfassung der zuständigen Sicherheitsdirektion schriftlich anzuzeigen.

 

Wien, den 14. März 2002

Der Vorstand der ANS

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Letzte Aktualisierung: 17.03.2011